Montag, 24. Februar 2014

Review: Nott - The Grave Age (CD, Obscurus Records)

Aus Italien stammt dieses Solo-Projekt mit Namen Nott. Dahinter steckt niemand geringeres als Mortifero, seines Zeichens für alle Instrumente bei dem wohlbekannten Duo Nebrus, verantwortlich. Nun, dieses Projekt spukt nun auch bereits seit dem Jahre 2002 in den Weiten des Underground herum, ohne mir jedoch vorher jemals bewusst aufgefallen zu sein. So hat der werte Herr bisher eine Demo in Form einer CD und eine MCD mit Nott heraus gebracht. "The Grave Age" stellt nun das Debüt-Album dar.





Das erste Mal, dass ich von dem Projekt überhaupt mal hörte, war im Zuge der Planung für den zweiten Unholy Black Art Of Ritual-Sampler. Mortifero war freundlicher Weise dazu bereit, dem Projekt ein bis dato exklusives Lied von Nott zu spendieren. Nun, exklusiv ist es immer noch, was man auf dem Sampler von Nott hört, denn die Version von "Morningstar" unterscheidet sich passagenweise doch recht erheblich von dem, was man auf dem Album hört.
"The Grave Age" bietet insgesamt neun Lieder, die sich allesamt dem reinen Black Metal widmen. Rau, aggressiv, misanthropisch... einfach primitiv. Auch einen leicht thrashig-rotzigen Rock-Einschlag kann die Musik nicht verbergen - wie bei "Necrophorus". Die Musik wird in weiten Zügen wie ein ungeschliffener Diamant - unverfälscht, rein... einzig das pure Chaos. Doch ist sie gleichzeitig mitnichten spielerisch unausgereift. Da es sich hier ja bereits um einen gestandenen Musiker der Underground-Szene handelt (ist ja nicht so, als sei der Mann nur noch in Nebrus aktiv), dürfte wohl klar sein, dass einen hier keine 08/15-Songstrukturen langweilen, sondern man im Gegenteil mit nicht zu verachtenden Melodiebögen und eingängigen Rhythmen verwöhnt wird. Wenn man es denn so nennen möchte - für Außenstehende wird "The Grave Age" wahrscheinlich nichts weiter, als eine Ansammlung von Krach sein. Allerdings werden diese wohl kaum die Gelegenheit erhalten, in Besitz dieses Albums zu geraten.

Fazit:
Nott plays Primitive Black Metal. Nothing more. Nothing less. Dabei handelt es sich bei dem Solo-Projekt aber erfreulicher Weise um jemanden, der sein Handwerk versteht und sich nicht wie so viele Trend-Bands versucht, durch irgendwelche provokativen Texte zu provilieren und sein instrumentales Unkönnen zu kaschieren. Die CD kommt als Pro-CDr im Jewelcase mit professionell gedrucktem, mehrseitigen Beiheft zum ausfalten (enthalten sind u.a. alle Texte) und Inlay. Limitiert ist die ganze Angelegenheit auf 66 handnummerierte Exemplare (in römischen Ziffern). Ich weiss nicht, ob er generell beigelegt ist, aber meinem Exemplar lag ebenfalls ein handgeschriebener und angebrannter Brief bei.

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. The Prophet Of Self-Destruction
02. Necrophorus
03. Sea Of Ice
04. Deliver Us From god
05. Demonic Tyrant
06. The Grave Age
07. Septicaemic Plague
08. Morningstar
09. Skyburial

Laufzeit: ca. 38 Minuten

Samstag, 22. Februar 2014

Review: Hetroertzen & Dødsengel - Capax Infiniti Split (LP, Lamech Records)

Nach guten vier Jahren melden sich die ehemaligen Chilenen Hetroertzen, die inzwischen in Europa - genauer gesagt in Schweden - beheimatet sind, endlich mit neuem Material zurück. Und zwar in Form einer Split LP mit den Norwegern Dødsengel, die ja letztens durch ihre beiden Lieder auf der "Circumambulations of the Solar Inferno" Split LP mit den Amis Nightbringer sehr positiv auffielen. Auch hier präsentieren beide Gruppen jeweils zwei Lieder...





Beginnen möchte ich mit der Hetroertzen-Seite. "Ardetha", der erste Song beginnt mystisch mit schweren Klavierklängen und unheilvollen, beschwörenden Tönen. Dann setzt eine Gitarre ein, dem langsam das Schlagwerk folgt. Zuletzt folgen dann gequält und doch rituelle Laute. Der Gesang setzt ein. Mythisch, okkult. Gleich zu Anfang ist die Atmosphäre dermaßen dicht und erdrückend, als befände man sich inmitten einer Mitternachtszeremonie mit heidnischen Altaren, Schimmer von schwarzen Kerzen bei Vollmond. Eine erneute kurze Pause. Und dann beginnt der Hauptakt. Diese Band versteht es wirklich gekonnt, Atmosphären aufzubauen! Was folgt ist Black Metal, der nur mit einem dicken, fetten OKKULT umschrieben werden kann. Ein Gesang, der nicht aus diesen Sphären zu sein scheint. Instrumente, die aus den tiefsten Tiefen der Hölle zu ertönen scheinen. Und immer wieder zwischendrin dieser rituelle Singsang. Musikalisch alles andere als verachtenswert, auch das über alles verstörende Gitarrensolo am Ende ist meisterlich. Eine musikalisch Abwicklung des Themas, wie es nicht besser hätte gemacht werden können. "Blood for the Egregore" schlägt da in die gleiche Kerbe, mit dem Unterschied, dass dieser Song direkt zur Sache kommt. Mystisch okkulter Black Metal in Reinkultur. Vom eher gemächlichteren Midtempo bis hin zur Raserei ist hier alles vertreten. Auch natürliche die rituellen Elemente, die besonders gegen Ende zum tragen kommen, durch das Zusammenspiel der Instrumente, und das Zusammenspiel zwischen Black Metal Gesang und beschwörendem Chorgesang, bis man den Song schließlich mit ein paar Samples und Akustikgitarren ausklingen lässt. Und auch hier wieder ein Lied, welches seinem Titel alle Ehre erweist!

Kommen wir zu der Seite der Norweger Dødsengel. Deren erster Titel "By the Hands of Nihil" bietet im Gegensatz zu dem, was man sie noch auf der Split mit Nightbringer boten, noch etwas mehr okkulte Atmosphäre. Dann auf einmal ein sehr King Diamond-lastiger Schrei und es wird auf einmal sogar etwas thrashig. Doch, das ist eindeutig als thrashiger Black Metal zu bezeichnen. Doch das hält nicht lange an, denn schnell geht es wieder über in ruhigere Gefilde und von nun an wechselt das Klangbild mal von eingestreuten okkulten Samples und Black Metal Musik, was sich natürlich auch immer weiter steigert. In der nächsten Phase bekommt der Black Metal dann die Überhand, ohne jedoch auf rituell-anmutende Sample-Chöre zu verzichten. Alles endet dann schließlich in einem Kehlkopfgesang. Geil! Ich meine mich zu erinnern, dass die Band auf ihrer Split mit Nightbringer etwas ähnliches gebracht hatten. Es erklingen die ersten Töne von "The Consecration of Man". Leider bereits das letzte Lied dieser großartigen Split-LP. Und da bekommt man ihn dann letztlich noch einmal vorgesetzt: diesen typischen norwegischen Black Metal. Nur als krank zu bezeichnen, mit einigen verstörenden Einspielungen.

Fazit:
Beide Bands in Topform! Hetroertzen bestechen durch ihre dichte und schwermütg-okkulte Atmosphäre. Das ist die wahre Essenz dessen, was die Menschen als Finsternis titulieren! Da gibt es nichts mehr zu zu sagen... Dødsengel haben trotz einiger okkult anmutender Passagen eine völlig andere Herangehensweise als die Schweden, sind jedoch musikalisch dennoch nicht zu verachten und auf jeden Fall eine kranke Ausgeburt der heutigen norwegischen "Szene". Ich weiss, Perfektion lässt sich nur sehr schwer erreichen und wenn ich nicht inzwischen ein paar Prinzipien für mich selber und diesen Blog aufgestellt hätte, würde ich dieser Split glatte 10 Punkte geben. So sind es aber immer noch stolze

9.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
Hetroertzen
A-01. Ardetha
A-02. Blood for the Egregore
Dødsengel
B-03. By the Hands of Nihil
B-04. The Consecration of Man

Laufzeit: ca. 39 Minuten

Freitag, 21. Februar 2014

Review: Ahnenkult - Allmacht (CD, Lupus Tonkunst / Narbentage Produktionen)

Nach der ersten Demo "Kult" folgt nun diese EP in Form einer CD. "Allmacht" wurde in Zusammenarbeit der beiden deutschen Untergrund-Labels Lupus Tonkunst und Narbentage Produktionen produziert und veröffentlicht. Was die Band betrifft, so handelt es sich um ein Duo aus Freiburg.








"Allmacht" umfasst mit dem Einklang fünf Lieder und einen (nicht gelisteten) Bonus-Titel. Musikalisch geboten wird ein Mix aus Pagan Black Metal und Viking. Wenn man denn unbedingt einen Vergleich heran ziehen möchte, so würde ich alte Falkenbach und Helvegr nennen. Allerdings ohne Keyboard-Geplänkel (mal vom Einklang abgesehen). Hymnische und erhabene Melodien paaren sich mit blanker Hass und unsagbarer Wut. Der Gesang ist einmal in klar (Lupus) und dann typisch für Black Metal gekreischt. Das harmoniert wunderbar mit einander. Besonders hervorzuheben sind für mich da die Songs "Ich will den Gott nicht" (jene alte Volksweise, die schon Teil eines Liedes der bekannten deutschen Gruppe Festung Nebelburg war) und die hörbare Neuauflage von "Kult", dem Lied von der Demo. Sehr geil, und hier entsteht auch wirkliches Bathory/Falkenbach-Feeling (zumindest, wenn man bedenkt, wie Falkenbach früher einmal klangen)! Hammer, dass es heute immer noch Kapellen gibt, die es verstehen, Begriffe wie Pagan, Heidentum oder Viking nicht einfach nur zu verwursten und mit sinnlosen Saufliedern zu vergewaltigen, sondern sich auch wirklich poetisch mit diesen Themen auseinander zu setzen wissen. Das zusätzliche Lied stellt eine alternative Version von "Ich will den Gott nicht" dar, der Black Metal-Gesang mit dem weiblichen, fast schon operettenhaften Gesang von Marijke verbindet. Für mich als Verfechter der alten Werke von Tristania oder Theatre of Tragedy und generell diesem ganzen alten Doom/Gothic Metal natürlich sehr erfreulich, mal wieder so etwas gekonntes zu hören.

Fazit:
Eine sehr gute Scheibe und ein guter Vertreter für sein Genre. "Allmacht" macht wirklich etwas her, allerdings ist das Vergnügen bei einer Gesamtlänge von etwas mehr als 20 Minuten leider auch relativ kurz. Trotzdem... wenn Ahnenkult in diesem Stil mal ein Voll-Album einknüppeln bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Einklang
02. Uns'rer Ahnen
03. Ich will den Gott nicht
04. Allmacht
05. Kult
06. hidden Track

ca. 22 Minuten

Review: Narvik - Triebe nach der Endlichkeit (CD, Lupus Tonkunst)

Und mal wieder etwas aus dem Hause Lupus Tonkunst... in letzter Zeit habe ich halt doch vermehrt Veröffentlichungen dieses Labels rein bekommen. Hier handelt es sich nun sogar um ein sehr aktuelles Release, nämlich das Debüt-Album der Deutschen Narvik, namentlich "Triebe nach der Endlichkeit". Und was soll ich sagen... das Werk ist eine Bombe geworden. So viel kann ich schon einmal verraten...






Grundlegend geändert hat sich hier zwar nicht - so zelebriert man immer noch sehr räudigen Black Metal mit größtenteils deutschen (aber auch englischen) Texten. Doch der Sound an sich hat sich enorm geändert im Verhältnis zur Demo, die ich vor kurzem ja auch besprochen hatte. Ungleich wuchtiger, kraft- und druckvoller schallt dieser aus den Boxen, auch ist er instrumental gesehen sehr viel abwechslungsreicher und rhythmischer dargeboten - besitzt gar eine gewisse rotzige Rock-Note. Gleich nach dem instrumentalen Einklang geht es über in den ersten kakophonischen Hammerschlag "Interpretation of Silence", der die Nägel schon gleich zu Anfang tief ins Fleisch bohrt. Das hätte nach der Demo anno 2007 wohl niemand erwartet. Chaotischer schneller Black Metal, mit einer nie zuvor da gewesenen Kraft. Gleiches gilt auch für das darauf folgende Stück "Baptism Dekadent", welches sogar ausgedehnte instrumentale Solo-Passagen enthält. Ob "Narvik" wirklich auf lyrische Weise die Schlacht um die gleichnamige Stadt in Norwegen behandelt, kann ich leider nicht sagen, da die Texte weder abgedruckt sind, noch wirklich gut verständlich sind. Zu den Fetzen, die man aber schon mal hier und da heraushört, würde es jedoch durchaus passen. "Leichenfeuer" und "Natus Lupus" dagegen sind sehr militant klingende Black Metal Stücke, die fast schon Marduk-Charakter besitzen ("Panzerdivision..."). Wobei man auch jeder Zeit diesen typischen deutschen Stil heraus hört. "Pogrem der Verwesung" schlägt in die gleiche Kerbe, setzt in Sachen Rhythmus aber noch einen drauf. Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde, ist tatsächlich, ob es sich hier um einen bewussten Tippfehler im Titel, bzw. einer bewussten Änderung des Textes (da der Titel bzw. Text ja ansonsten ein ach so böses und politisch auf jeden Fall unkorrektes Wort enthalten würde - what the fuck) oder ob es das Wort "Pogrem" wirklich in irgendeinem Zusammenhang gibt. Im Duden jedenfalls steht es nicht. Aber wie gesagt... nimmt man mal die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes, bedeutet es ja auch nichts weiter als Vernichtung, Ausrottung, Verwüstung. Und das hier ist nun mal Black Metal! FUCK OFF P.C.! Aber ich schweife ab... auf den restlichen vier Beiträgen wird dann noch dem Teufel gehuldigt ("Satanic Worship"), dem Tod ("Todesphantast") und dem Krieg ("Verbrannte Erde"). Alles auf spielerisch sehr hohem Niveau mit ausgefeilten Melodieverläufen und Rhythmen, die jetzt nicht unbedingt zum schunkeln einladen, dafür aber für den ein oder anderen potenziellen Genickbruch sorgen könnten.

Fazit:
Was für eine geile Scheibe! Viel mehr fällt mir zu Narvik's Debüt "Triebe nach der Endlichkeit" eigentlich auch nicht mehr ein. Eines der besten Underground Black Metal-Werke aus Deutschland, die ich seit Jahren gehört habe. Gute Produktion, tolle Aufmachung, durchdachte und in sich schlüssige Musik. So muss das, und nich' anders!

9.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Interpretation of Silence
02. Baptism Dekadent
03. Narvik
04. Leichenfeuer
05. Natus Lupus
06. Progrem der Verwesung
07. Satanic Worship
08. Sons of Chaos
09. Todesphantast
10. Des Tötens Kunst
11. Verbrannte Erde

Laufzeit: ca. 52 Minuten

Donnerstag, 13. Februar 2014

Review: Désespoir - Demo (CD, Lupus Tonkunst)

Ich weiss ja nicht, was euch zuerst beim Betrachten des Covers in den Sinn kommt - ich musste jedenfalls spontan an das Spiel "Limbo" denken. Mit diesem hat die Demo-CD der deutschen Band Désespoir (aus dem Französischen: "Verzweiflung") herzlich wenig zu tun - obwohl, naja eigentlich doch, denn nimmt man mal die Kernaussage des Spiels und die Thematik der Band, passt das eigentlich wie die Faust auf's Auge.






Désespoir ist eine relativ junge Band, die sich 2009 in Freiburg gründete. Zwei Jahre später erfolgte schließlich die Veröffentlichung dieses ersten Demos auf CD. Geboten wird Depressiver Post Black Metal, der aber anders als bei Bands wie Alcest, Thränenkind, Heretoir und dergleichen komplett auf Klargesang und zu ausschweifenden Shoegaze verzichtet, was vielleicht auch gar nicht einmal so verkehrt ist, denn anstatt einfach auf diesen fahrenden Trendy-Zug aufzuspringen zieht man halt sein eigenes Ding durch und klingt gerade wohl auch deshalb erfrischend anders. Hat man sich einmal an den sehr brüllenden Gesang gewöhnt, eröffnet sich einem eine schwarzmalerische Albtraum-Welt voller Verzweiflung, Einsamkeit, Angst, Melancholie und Selbstaufgabe. Doch auch irgendwie ein Schimmer Hoffnung, der über allem schwebt. Eine Sehnsucht, die größer ist, als das Leben selbst. Und so ganz konnte man das mit dem Klargesang dann doch nicht lassen, so kommt im Titel "Herbstschweigen" eine kurze Sprechpassage vor. Instrumental gesehen macht man seine Sache recht ordentlich, und kann sich so deutlich von solchen Bands wie Old Silver Key, Drowned In November oder die ähnlich gelagerten Infinitas oder Silence of the Old Man abgrenzen.

Fazit:
Eigentlich ist es direkt schade, dass auf dieser Demo-CD lediglich fünf Lieder enthalten sind. Vielleicht liegt das Geheimnis der Musik ja auch daran, dass die Lieder nicht allzu langgezogen sind. Wie dem auch sei... bei der ersten Demo-Präsentation von Désespoir handelt es sich definitiv um ein sehr gelungenes Werk depressiver Tonkunst im modernen Black Metal Gewand. Puritisten werden es natürlich wie immer weitmöglichst umgehen, für alle anderen gilt: ruhig mal ein oder zwei Ohren riskieren! Ich denke mal wie bei Lupus üblich limitiert auf 100 Exemplare und die ersten 30 kommen als schwarze Pro-CD mit Poster, Postkarte und Sticker (leider sind die CDs nicht mit der Limitierung beziffert, es ist nur handschriftlich die Zahl der Kopie angegeben - auf der Netzseite ist auch keine Angabe).

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. ...seines Glückes Schmied
02. Auferstehung [Tumor]
03. Herbstschweigen
04. Suicidal Dreams
05. Vom Fluch der Vergänglichkeit

Laufzeit: ca. 33 Minuten 

Review: Hermóðr - Vinter (MC, Schattenkult Produktionen)

Wenn es auch schon nicht schneit, so versucht uns doch wenigstens der Schwede Hermóðr mit seiner Musik einen kalten Winter zu bescheren, und zwar in Form seiner ebenfalls mit "Vinter" betitelten Album-Kassette, die vor geraumer Zeit durch das Label Schattenkult veröffentlicht wurde.









Zelebriert wird ein, gar nicht mal so uninteressanter Mix aus monotonem, etwas depressiven Black Metal mit hypnotischen Sphären und etwas Pagan. Musikalisch bewegt sich das ganze in ziemlich rauen, aber trotzdem nicht unterproduzierten Gefilden, die rein instrumental an die alten Epen von Burzum denken lassen ("A Lost Forgotten Sad Spirit" sag ich da nur). Allerdings muss ich gestehen, dass mir hier eine Spur zu wenig passiert. Monotonie als Stilmittel ist schön und gut, aber wenn es dann darin endet, dass jeder Song eigentlich nach dem gleichen Schema heruntergedudelt wird, dann muss man sich fragen, ob das noch gewollt ist, oder einfach vom Unkönnen zeugt, wirklich mitreißende Sphären zu kreiieren. Somit teilt leider auch Hermóðr das gleiche Schicksal, welches auch das Gros dieser sogenannten DSBM-Bands ereilt: die Musik verliert sich einfach im Dunst der Belangloskeit...

Fazit:
Hatte ich mir definitiv mehr von erhofft. Mehr gibt es hier eigentlich auch nicht drüber zu sagen. Limitiert auf 100 handnummerierte Exemplare.

3.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Frostfödd
A-02. Den Mörkaste Dagen
A-03. Då Du Lämnade Mig
B-04. Månen & Skogen
B-05. Sorg
B-06. Vinter

Laufzeit: ca. 49 Minuten

Review: Aether Vitrum - Bellum Iustum (CD, Lupus Tonkunst)

Die nächste Veröffentlichung aus dem Hause Lupus, welche ich hier besprechen möchte, hört auf den Namen "Bellum Iustum" und stammt von der deutschen Band Aether Vitrum. Zu der Truppe findet man im Netz nicht sonderlich viele Informationen. Lediglich eine kleine Visagenbuch-Seite. Aus dem Beiblatt der CD geht dann noch hervor, dass es sich wohl um ein Ein-Mann-Projekt handelt.






Soweit, so uninformativ. Aber das ist ja eigentlich auch nicht wichtig und von Belang. Viel wichtiger ist die Musik. Bei der handelt es sich natürlich um Black Metal. Um ziemlich rauen sogar. Mit leichtem Pagan-Einschlag sogar, würde ich mal behaupten. Nun, grundsätzlich ja auch nicht verkehrt. Jedoch hat das Werk das Problem, dass die Lieder nicht so wirklich bei mir zünden wollen. Was vielleicht auch mit an meiner subjektiven Wahrnehmung liegt. Doch auch so passiert auch nach dem inzwischen vierten Lied, welches ich höre, nicht sonderlich viel. Als Vergleich würde ich vielleicht noch das Debüt- (und leider auch einzige) Album von Nordisches Blut "Our Banners will rise" anführen, wenn man mal von den ganzen Chorsamples aus der Konserve absieht. Auch die Produktion ist hier eine ganze Spur rauer und ursprünglicher. Gerade auch das macht die ganze Angelegenheit leider auch etwas unspektakulär und eine Spur zu monoton. Einzig der letzte Song "V" bietet hier und da noch einmal ein paar wirklich einprägende Passagen und kann sogar den Titel "Schlachtenepos" für das hervorragende letzte Drittel für sich beanspruchen.

Fazit:
Im Falle von Aether Vitrum's "Bellum Iustum" muss ich leider sagen, dass mich das Werk absolut kalt lässt. Zu gewöhnlich präsentiert man seine Musik, zu langweilig sind die Abläufe. Ich möchte nicht sagen, dass es sich hier um einen Totalausfall handelt, ein paar Lichtblicke sind ja dennoch zu verzeichnen, aber in meinen Augen handelt es sich hier lediglich um ein durchschnittliches Album. Trotzdem bin ich mir sicher, dass diese Musik definitiv ihre Anhänger findet. Limitiert auf 100 Exemplare, die ersten 30 im Special Package mit schwarzer Pro-CD, Poster, Postkarte und Sticker.

4.0 / 10 Punkte

Darbietungen:
01. I
02. II
03. III
04. IV
05. V

Laufzeit: ca. 34 Minuten

Review: Nahide - My Mind Fucks Up My Soul (CD, Lupus Tonkunst)

Man braucht sich eigentlich nur die Danksagung, bzw. die Grußliste in der Hülle anschauen, da weiss man schon wessen Geistes (krankes) Kind Nahide ist... auch der Hinweis "All music is made for non-human lsiteners. Humans can be injured." HAHA einfach nur herrlich. Aber zunächst einmal ein paar Fakten: bei Nahide handelt es sich um eine Ein-Mann-Band, die von Mephisto ins Leben gerufen wurde (auch Frozen Land). Zelebriert wird, wie man schon bei Grüßen "to my razorblades" u.ä. erahnen könnte, eine kranke Art des Black Metal.




Naja... sooo krank wie befürchtet oder erwartet präsentiert sich das Tonmaterial dann doch nicht. Da ist bei mir halt immer noch die "Letharg" EP von Fäulnis Reverenztitel Nummer 1 und an diese kranke, nihilistische und selbstzerstörerische Atmosphäre muss erst einmal ein Werk heranreichen. Womit ich Nahide jetzt aber nicht absprechen möchte, dass die Musik einem kranken Hirn entsprungen zu sein scheint. Das scheint nämlich definitiv der Fall zu sein. Der Titel "My Mind Fucks Up My Soul" ist auf jeden Fall Programm, und so stellt sich das gesamte Album als ein lupenreines Suizid Black Metal heraus, ganz im Stile solcher Bands wie Suicidal Vortex oder Kathaaria, die auch technisch und spielerisch gesehen, überzeugen kann, durchaus ausgefallen ist und mit Detailfreude aufwartet. Nein, das hier hat nichts mit diesem ewigen Emo-Gesülze zu tun, den man ansonsten von DSBM-Kombos kennt, hier wird erst noch ausgiebig die Klinge gewetzt, um sie erst jemand anderem und schließlich sich selbst in den Leib zu rammen. Oder auch in die Arme. Oder sonst wo hin. Oh Freude usw. usf. Die CD scheint in der Tat mit jedem Lied fieser zu werden, findet ihren Höhepunkt irgendwo bei Titel "III" und "IV", kommt dann bei "V" richtig zur Sache und bei dem letzten "VI" ist dann alles zu spät. Am Ende steht nur noch die Trauerandacht.

Fazit:
Um es kurz zu machen: Nahide ist kranke Musik für kranke Leute. "Inspired by Hate, Beer, Cocain and Blood"... und dann kommt einem doch wieder dieser Einspieler der Fäulnis - Letharg EP in den Sinn. Jenes Zitat aus dem Munde Kinski's: "Ich spiele nicht, ich bin das - und deswegen bin ich nichts!" Das Demo-Album dieses Projektes aus Baden-Württemberg wird mit Sicherheit nicht jedem gefallen, aber Leuten mit Sinn für diese geisteskranken Sphären sei diese CD eindringlich empfohlen! Limitiert auf 100 Exemplare und handnummeriert, die ersten 30 Stück kommen im Special Package als schwarze Pro-CD mit Poster, Postkarte und Sticker.

9.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. I
02. II
03. III
04. IV
05. V
06. VI

Laufzeit: ca. 30 Minuten

Review: Vaelk & Illunis - Split (MC, Eigenproduktion)

Ein weiteres Release aus dem Hause Vaelk stellt diese Split-Kassette zwischen Vaelk und Illunis dar, stammend aus dem letzten Jahr.








Geboten wird jeweils ein Lied der Bands. N. präsentiert seinen Beitrag mit Vaelk auf der A-Seite, namentlich "Alongside desolation". Ein perfekter Mix aus grimmigen Black Metal Marke 'Musik aus den einsamen Wäldern', Akustik/Folk und etwas Post Rock. Aber eigentlich orientiert man sich hier doch hauptsächlich an einem klassischen Black Metal. Desolat, kalt und leer. Melancholisch schwermütig bishin zur Depression - eben das, was der Titel verbrechen lässt.

Illunis aus Berlin ist ebenfalls ein Ein-Mann-Projekt, welches vornehmlich dem Post Black Metal frönt. Doch auch hier lassen sich vermehrt klassische Elemente wiederfinden. So erinnert "Gloom of yesternight" in Passagen nicht selten an Sachen aus dem hohen Norden, hat aber auch wieder so typischen deutschen Sound. Der Gesang erinnert mich dabei vermehrt an deutsche Bands wie Askuror oder auch Sieghetnar.

Fazit:
Alles in allem eine sehr hörenswerte Split-Veröffentlichung zweier guter deutscher Bands. Nein, auch hier werden sich Puritisten wohl wieder die Haare herausreißen - sollten diesen Kombos aber nichts desto trotz eine Chance einräumen. Allen, die sich für wirklich gute und atmosphärische Black Metal-Musik begeistern können, sei diese Kassette ohne Einschränkungen empfohlen! Bleibt nur dieses weiße Rauschen zu erwähnen, welches Ende des Vaelk Songs immer mal wieder einsetzt und sich noch auf dem beginnenden Illunis Beitrag auf der B-Seite fortsetzt. Ich denke nicht, dass es sich hier um einen Fehler handelt, sondern eher um ein Stilmittel - aber man weiss ja nie. Limitiert ist die Kassette auf 40 handnummerierte Exemplare. Gibt es u.a. noch im Distro von Wolfsgrimm Records (Verweis findet sich hier).

9.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
A. Vaelk - Alongside Desolation
B. Illunis - Gloom of Yesternight

Laufzeit: ca. 14 Minuten

Mittwoch, 12. Februar 2014

Review: Vaelk - Demo 2010 / Somnambulist (MC, Eigenproduktion)

Im letzten Jahr wurde diese Eigenproduktion von Vaelk veröffentlicht. Die Kassette, welche die erste Demo, sowie die EP "Somnambulist" enthält, kommt im Slipcase.








Die A-Seite der weißen Pro-Kassette enthält dabei die Lieder der "Demo 2010". Ein sehr grimmiger Mix aus hypnotischem Post Black Metal mit Einflüssen aus dem Ambient und auch Anleihen an den Stil solcher Bands wie Alcest (besonders kommt dies im letzten Song "Welk" zur Geltung durch den eingesetzten Klargesang). Im Vordergrund steht aber eindeutig der Black Metal. Der wird, wie bereits erwähnt, ziemlich grimmig, aber auch schwermütig und düster dargeboten. Eine leicht hypnotische Atmosphäre ala Burzum kann man ihm auch nicht absprechen (diese Fascette kommt auf der B-Seite, also bei der "Somnambulist" EP noch besser zum tragen).

Fazit:
Großartige schwarze Tonkunst! Ich bin hin und weg von dieser Veröffentlichung, da die hier dargebrachte Musik mich einfach umgehauen hat. Ich habe das Tape bestimmt schon zum sechsten Mal durchlaufen lassen und könnte es bestimmt noch einmal 30-mal hören. Es ist klar, dass Vinden mit Vaelk eine komplett andere Schiene fährt, als mit Vindorn. Aber das macht die ganze Sache nur umso interessanter. Projekte, die immer wieder gleich klingen braucht wirklich keiner. Für absolute Puritisten vielleicht nicht unbedingt uneingeschränkt empfehlenswert, da hier und da doch schon sehr viele Post-Einflüsse zum tragen kommen, aber das lässt die Musik auch erfrischend unverbraucht klingen. Limitiert ist die Kassette auf 30 handnummerierte Exemplare. Zu beziehen direkt bei der Band (vindenofficial.wordpress.com) oder bei Wolfsgrimm Records, der auch definitiv noch ein paar Exemplare im Vertrieb haben müsste.

9.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. The forlorn light
A-02. Home(s)
A-03. The great fall
A-04. Wanderings
A-05. Welk
B-06. The jaunt
B-07. Solitude(s)
B-08. Nocturne
B-09. Dismal days & haunted nights

Laufzeit: ca. 41 Minuten 

Review: Werwolf - Proömium (CD, Lupus Tonkunst)

Besagte EP von Werwolf war in der Lieferung natürlich auch mit enthalten. "Proömium", so der Titel, erweist sich dabei im Endeffekt etwas rauer als die "Schmerz"-Demo-Single.










Aber, was soll man sagen: am Stil ansich hat sich da nicht viel geändert. Auch auf der bereits 2006 veröffentlichten EP bietet man lupenreinen Black Metal mit deutscher Lyrik. Wieder ganz im Stil solcher Bands wie Wolfsschrei. Das zeigt auch gleich zu Beginn der erste Song "Einsamkeit". Rau, trotzdem nicht zu verleugende Melodie und erfrischender Rhythmus. Musik, die ähnlich schon oft dargebracht wurde, dennoch erfreulich unverbraucht, weil unverfälscht und authentisch klingt. In die gleiche Kerbe schlagen eigentlich alle hier vertretenden Stücke, um es mal allumfassend zu sagen. "Schmerz" stellt aber definitiv den Höhepunkt der CD dar, was auch der Grund sein dürfte, warum er nochmals neu eingespielt und in dieser Form nochmals seperat veröffentlicht wurde. Auch der Titel "Tod" kommt sehr aggressiv und hasserfüllt daher. "Zerfall" wirkt dagegen mit seinem eher getragenden hypnotischen Midtempo-Stil fast schon hymnenhaft und hätte durchaus das Potential dazu, noch einmal die doppelte Laufzeit spendiert zu bekommen.

Fazit:
Auch von der frühen Erstlings-EP von Werwolf bin ich sehr angetan. Dafür, dass ich zuvor nie von diesen Bands gehört habe, bin ich auf's Angenehmste überrascht. Werwolf gehört für mich definitiv zu einer jener Bands, die zu Unrecht ein eher unbekanntes Dasein im deutschen Underground fristen! Klar, die Musik ist vielleicht nicht das Non-plus-ultra, aber sie ist authentisch und mit Hingabe gespielt - das hört man einfach, und das ist auch genau das, worauf es ankommt! Limitiert ist die ganze Angelegenheit auf 100 Stück, wobei die ersten 30 Exemplare als schwarze Pro-CD im Jewelcase mit transparent-rotem Tray daher kommen, inklusive einem A4-Poster, einer beidseitig bedruckten Postkarte, einer Einleger-Karte und einem Sticker.

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Einsamkeit
02. Kälte
03. Schmerz
04. Tod
05. Zerfall

Laufzeit: ca. 16 Minuten 

Review: Werwolf - Schmerz (CD/MC, Lupus Tonkunst)

Aus dem letzten Jahr stammt diese Veröffentlichung des Duos Werwolf aus Freiburg. Bei "Schmerz" handelt es sich um eine Demo-Single, bzw. eine Neueinspielung (jedenfalls soweit ich das im Vergleich heraushöre) eines älteren Liedes der letzten EP "Proömium". Dieses Lied wurde nun als CD und Kassette durch das Label Lupus Tonkunst veröffentlicht.





"Schmerz" weist eine Länge von etwa vier Minuten auf und ist eigentlich ein lupenreiner deutscher Black Metal Song, der im Stile von Bands wie Wolfsschrei steht. Erhaben, druck- und kraftvoll dargeboten und produziert. Aber gleichzeitig auch wieder vollkommen abgründig und hasserfüllt.

Fazit:
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieses eine Lied mit zum besten zählt, was der deutsche Black Metal Underground anno 2013 zustande gebracht hat. Da ist es direkt schade, dass das Vergnügen von relativ kurzer Dauer ist. Veröffentlicht als Kassette in zwei Editionen (einmal normal auf 50 Stück, und einmal als "Blut Edition" mit rotem Cover und Sticker, limiert auf 10 Stück) und als 3'' Pro-CDr, ebenfalls in zwei Editionen (normal auf 40 Stück mit Einleger-Karte und einmal als "Blut Edition" mit rotem Cover + roter Einleger-Karte + Sticker, limitiert auf 10 Stück). Insgesamt ist dieses Werk also auf 110 Exemplare limitiert, allesamt von Hand durchnummeriert. Die "Blut Edition" der Kassette ist bereits ausverkauft, bei der der CD bin ich mir nicht ganz sicher. In wie weit ein solches Release letztlich für einen Sinn macht, muss jeder für sich selber entscheiden.

9.0 / 10 Punkte


Darbietung:
01. Schmerz

Review: Narvik - Demo 2007 (CD, Lupus Tonkunst)

Die erste Demo der Freiburger Black Metaller Narvik, die hier noch als Trio agieren, bietet vier Lieder, die sich allesamt im knapp fünf - knapp acht Minuten-Radius befinden. Veröffentlicht wurde die Demo auf schwarz/silberner CD in DVD-Hülle mit Einlegekarte (Narvik-Logo) + Sticker über das deutsche Label Lupus Tonkunst.








Gleich der erste Song "Schwarzer Reiter" macht klar, was einen hier erwartet: rauer deutscher Black Metal, bewusst primitiv mit einer leicht rockigen Note. So kann man wohl auch gleich zu Anfang an davon sprechen, dass es sich auch bei Narvik um eine Band handelt, die das Rad nicht neu erfindet, dafür aber sehr wohl in der Lage ist, Altbewährtes in einer authentischen Art und Weise neu zu interpretieren und darzubieten. So klingen die Jungs wirklich ursprünglich und "typisch deutsch". "Auf dem Pfade der Einsamkeit" versteht es sogar gekonnt auf den Pfaden von älteren Nargaroth oder Nocturnal Depression zu wandeln, ohne diese Bands jedoch stupide zu kopieren. Solide vorgetragende Monotonie eben. Bei den folgenden "Vom Grabe" und "Marsch in das finstere Reich" handelt es sich dagegen wieder um etwas wütenderes Geschrammel, was sich aber größtenteils im rhythmischen Midtempo abspielt.

Fazit:
Mit ihrem "Demo 2007" präsentieren Narvik ihr Erstlingswerk und legen damit bereits ein guten Einstieg hin. Die Promo 2011 und das erste Voll-Album "Triebe nach der Endlichkeit" kenne ich indes nicht, auch habe ich sie bisher noch nirgends gesichtet. Auch bei Lupus selbst gibt es die Tonträger nicht. Ich hoffe mal, dass zumindest das Album nicht schon ausverkauft ist, so dass ich dieses bald einmal besprechen kann. Auch ist auf der offiziellen Band-Seite bei Visagenbuch eine kommende EP mit Namen "Snake of Paradise" angekündigt. Wer aber zunächst einmal Bock auf guten German Underground Black Metal hat, dem sei ein Besuch im Shop von Lupus Tonkunst (www.lupus-tonkunst.de) ans Herz gelegt, wo es die Demo-CD Narvik's in dieser auf 100 handnummierte Exemplare limitierten Auflage noch zu einem erschwinglichen Preis zu erstehen gibt (aktuell liegt dieser bei 5,- € + Versand).

7.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Schwarzer Reiter
02. Auf dem Pfade der Einsamkeit
03. Vom Grabe
04. Marsch in das finstere Reich

Laufzeit: ca. 23 Minuten