Sonntag, 17. November 2013

Review: Necroblood - The Rite of Evil (CD, Amor Fati Productions)

Ui... was haben wir hier interessantes? Die Death/Black Metaller Necroblood aus Frankreich bescheren uns mal wieder mit einem Release. Diesmal aus dem Hause der deutschen Schmiede Amor Fati. Format ist die CD (welch' unwürdiges Format für eine solche Veröffentlichung, doch dazu später mehr).  Geboten wird auf diesem Tonträger eine Zusammenstellung der ersten Demo-Kassette gleichen Titels, sowie der ersten EP "Necroblood".




"The Rite of Evil" beginnt gleich mit einem Sample aus irgend einem Okkult-Streifen. Verdammt, mir kommt das sehr bekannt vor, und ich bin mir fast sicher den Film zu kennen - aber diese schwarze Messe-Samples können ja aus jedem zweiten okkulten Horrorfilm der 60er und 70er stammen. Was jetzt die Musik ansich anbelangt, so darf man natürlich auch hier keinerlei Innovation erwarten. Necroblood zelebrieren halt Black/Death Metal in seiner ursprünglichsten Form, bringen - und das ist das Entscheidene - dies aber auch durchaus authentisch rüber. So stellen Lieder wie der titelgebende Song, "Black Cult Slaughter", "Operation Gommorah", "Goat Celebration" oder "(We are) Conqueror & Destroyer" einfach nur lupenreine Nackenbrecher und Bretter dar. Selbst bezeichnet die Band ihren Stil als Regressive Black Death Metal und genau so kann man das auch stehen lassen. Alte Beherit, VON (die werden hier sogar einmal gecovert - und zwar mit DEM Lied der Band "Satanic Blood") und Archgoat dürften hier als Inspirationsquelle gedient haben und somit steht die Band auch auf einer Stufe mit heutigen Underground-Größen wie Proclamation oder Necroholocaust. Musik ohne Tamtam, sondern einfach nur auf die Fresse. Erstaunlich, dass die Mannen bei einer Anzahl von acht Titeln überhaupt über die 30 Minuten kommt. Erfreulicher Weise stört die teilweise Länge von etwa acht Minuten hier nicht, da man sich noch genug Spielraum für ausgedehnte instrumentale Solo-Parts und Breaks lässt. Der Stil wird auch bei den letzten beiden Liedern beibehalten, der der EP entnommen wurden.

Fazit:
Goat Metal at its best - nothing more to say. Falls Amor Fati das lesen sollte: bitte bitte auf Vinyl herausbringen! Bis dahin sage ich aber auch bei der CD: Buy or die!

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. The Rite of Evil
02. Black Cult Slaughter
03. Goat Celebration
04. Operation Gomorrah
05. (We Are) Conquerer & Destroyer
06. Satanic Blood (Von Cover)
07. The Necroblood Ceremony
08. Goat Cult Command

Laufzeit: ca. 37 Minuten

Review: Desir de Mourir - Incure the Wrath of Silence (CD, Amor Fati Productions)

Zuerst dachte ich beim lesen des Namens an ein Projekt aus Kanada, die schlichte Aufmachung hätte ja auch ganz gut dazu gepasst. Doch Pustekuchen... Desir de Mourir stammt aus Deutschland und ist ein Ein-Mann-Projekt. Zelebriert wird natürlich Black Metal, der auch eine Prise Doom enthalten soll.






Nun, ich habe mir das Album jetzt zum zweiten Mal angehört, und frage mich immer noch, wo zum Teufel hier der Doom versteckt sein soll. Nur weil man ein wenig Melancholie in die Musik gepackt hat und neben den eher stupide nach vorne peitschenden Passagen noch einige instrumentale Feinheiten wie Ambient, Samples, und langsamere und besinnlichere Strecken eingebaut hat? Naja, das ist für mich nicht wirklich Doom Metal. Wobei einige Strecken des Albums wie bei "Circle of misery" durchaus ANLEIHEN an den Doom besitzen. "My last words" hat sogar etwas Post Atmosphäre inne, hier ist mir das Keyboard jedoch auf Dauer eine Spur zu dominant. Insgesamt aber ein recht ordentlicher und hymnischer, trotzdem recht depressiver Song. Die Ambient-Passagen wirken good olde Vinterriket-like. Allerdings geht der Gesang in "Moment of truth" mal gar nicht. Da ist es wieder, dieses schwule pseudo-depri Black Metal Rumgeheule. Grausam. Einfach nur grausam. Leute das hat doch nichts mit Emotion zu tun... das ist Müll! Glücklicher Weise ändert sich die Stimme aber, von etwas was eher einem Flüstern ähnelt zu einem Black Metal-Gesang, der zumindest in Ordnung geht. Was mir hier jedoch wieder sehr stark aufstößt sind die schlechten Drums. Keine Ahnung, ob die selber gespielt sind, oder programmiert wurden - ich würde da auch eher auf zweites tippen, da sie sich sehr künstlich anhören. Das ist auch wieder beim nächsten Lied "Dark conspiracy" der Fall, hier wird es sogar noch deutlicher, da hier eigentlich in einer Tour durchgemetzelt wird.

Fazit:
Den Rest kann man sich denken. Langgezogener trauriger Song mit einer gewissen Epik und ein Ausklang. Für mich ist "Incure the wrath of silence" zwar nicht der völlige Griff ins Klo, aber andererseits ist das Album in meinen Augen so nichtssagend, dass ich persönlich damit nichts anfangen kann. Es gibt zwar durchaus einige gelungene Passagen, aber insgesamt ist das Debüt von Desir de Mourir nicht das von mir erhoffte mitreißende Werk geworden. Ich bin aber dennoch sicher, dass diese Musik ihre Anhänger finden wird.

5.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Intro
02. The Oath
03. Circle of Misery
04. My Last Words
05. Moment of Truth
06. Dark Conspiracy
07. Disunion
08. Outro

Laufzeit: ca. 50 Minuten

Review: Doombringer - Sevenfold Pestilence (EP, Amor Fati Productions)

Aus dem Hause Amor Fati stammt die relativ frische EP-Veröffentlichung "Sevenfold Pestilence" der polnischen Death/Black Metaller Doombringer. Wobei hier definitiv der Death Metal im Vordergrund steht. Geboten werden zwei Lieder, sowie ein beidseitig bedrucktes Textblatt mit allen Texten und Eckdaten zur Veröffentlichung.






Das erste Lied "Seven Evil Spirits" geht gleich in die Vollen und macht direkt klar, wie der Hase hier läuft. Doombringer zelebrieren einen Mix aus Black und reichlich Death Metal der alten Schule, erinnern dabei nicht selten an Kombos wie Proclamation, Necroholocaust, die guten alten Beherit oder dergleichen. Das kommt dann im zweiten Song auf der B-Seite "Summoning Undead Mysteries" sogar noch deutlicher zum tragen. Auch verwendet man im letzten Song einige instrumentale Einlagen vom Schlage traditioneller Mayhem-Sachen, was dem ganzen noch einmal einen gesonderten schwarzen Anstrich verpasst.

Fazit:
Ganz passable Darbietung, mehr leider auch nicht in meinen Augen. Das Genre des Death/Black Metals ist einfach zu eingeschränkt und festgefahren, um wirkliche Innovationen hervorzubringen. Doombringer bilden da keine Ausnahme. Allerdings muss ich sagen, dass die Band durchaus mit Herzblut und Spielfreude an die Sache heran geht. Zumindest der zweite Song ist diesbezüglich über jeden Zweifel erhaben und bietet sogar einige feine instrumentale Solo-Einlagen, welche das Ganze noch einmal etwas aufwerten. Kein Must-Have, aber durchaus gute Musik. Ob und auf wie viel die 7''er limitiert ist, weiß ich nicht.

7.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Seven Evil Spirits
02. Summoning Undead Mysteries

Laufzeit: ca. 12 Minuten

Samstag, 16. November 2013

Review: Vindorn - Hrana (LP, Sol Records/Eternity Records)

Auch die Anfang 2013 veröffentlichte EP der deutschen Ein-Mann-Kapelle Vindorn mit Namen "Hrana" hat es nun auf Vinyl geschafft. Und für die Auswertung auf ein anderes Format hat man sich sogar etwas ganz Besonderes ausgedacht: während die A-Seite der 12''er nämlich die eigentliche EP enthält, wartet die B-Seite mit vier exklusiven Liedern auf, die unter dem Projektnamen Wandering in den Zeiträumen zwischen 2010 - 2013 entstanden. Auf diese möchte ich bei dieser Besprechung auch hauptsächlich eingehen.


Die "Hrana" EP hatte ich Anfang des Jahres ja auch schon einmal besprochen. Ein sehr eingängiger Black Metal, der nicht nur einmal an alte Kombos aus Osteuropa erinnert, und auch komplett tschechische Texte bietet. Allerdings fährt man auch noch so viel Eigenständigkeit auf, dass das Projekt Vindorn durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Die B-Seite bietet indessen wie schon erwähnt, vier Songs des Nebenprojektes Wandering. Aufgeteilt sind die unbetitelten Stücke in die Kapitel Lightbearer (I & II) und Eclipse (III & IV). Die unterscheiden sich zwar nicht völlig von Vindorn - aber sie unterscheiden sich sich, das wird gleich beim anspielen des ersten Songs deutlich. Hier geht es viel direkter zu, man bewegt sich eigentlich immer im schnelleren Midtempo und baut eine durchaus dichte und beengende / beängstigende Atmosphäre auf. Ein bisschen Burzum und Mitt-90er Ost-Black Metal ist auch hier heraus zu hören. Ebenso ein wenig Post Black Metal Marke Deathgate Arkanum mit akustischen Einlagen. Der Gesang ist aber natürlich sehr markant und unverwechselbar für den Protagonisten N., was dem ganzen auch einen deutlichen Wiedererkennungswert verleiht.

Fazit:
Vindorn's "Hrana" halte ich immer noch für ein ganz solides und auch überraschendes Werk. Die vier zusätzlichen Lieder als Bonus auf der LP-Veröffentlichung mit beizupacken, finde ich die absolut richtige Entscheidung. Als eigenständiges Release hätte Wandering wahrscheinlich auch nicht die Anerkennung erhalten, wie jetzt geschehen. Allerdings finde ich jetzt auch nicht, dass sich die beiden Projekte derart unterscheiden, dass Wandering es wert gewesen wäre, eine eigenständige Veröffentlichung neben Vindorn zu erfahren. Das jetzt nicht falsch verstehen - bei Wandering handelt es sich durchaus um gute Musik! Nur bin ich der Ansicht, dass man diese Lieder nicht unbedingt gesondert hätte veröffentlichen müssen (was man dann ja auch nicht hat - so ist Wandering als Projekt bisher unveröffentlicht - und nur auf dieser Platte enthalten!). Schwarzes Vinyl, kommt mit einem beidseitig bedruckten Infoblatt. Limitiert auf 133 handnummerierte Exemplare.

7.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Ticho
A-02. Hrana
A-03. Strach
A-04. Rekviem
B-05. Lightbearer I (als Wandering)
B-06. Lightbearer II (als Wandering)
B-07. Eclipse I (als Wandering)
B-08. Eclipse II (als Wandering)

Laufzeit: ca. 21 Minuten

Review: Shroud of Satan - Litany to the Moon (LP, Sol Records/Eternity Records)

Vor nicht allzu langer Zeit erschien auch die Vinyl-Ausgabe des Mini-Albums "Litany to the Moon" des Duos Shroud of Satan aus Norddeutschland. Gut, inzwischen ist die Band gut im weltweiten Netz zu finden, und fast jeder gute Distro führt ihre Tonträger - sogar ein Eintrag auf Metal-Archives.com ist nun zu finden. Das war bei meiner ersten Besprechung zur CD ja noch anders. Aber schon damals war mir klar: diese Art Old School Black Metal, der hier zelebriert wird, kommt auf Vinyl sowieso wesentlich besser zur Geltung als auf CD...


So hat sich an den eigentlichen Aufnahmen nichts geändert, das ganze wirkt dennnoch kraftvoller und erhabener als zuvor. Es ist einfach dieses Flair. Die Symbiose alter Kunst auf altem Tonträger. Das passt einfach wie die sprichwörtliche Faust auf's Auge. Natürlich hat man sich bei der Gestaltung nicht lumpen lassen und gleich das Artwork des ursprünglichen Werkes auf CD übernommen, so bietet man auch hier keinerlei mehr Informationen zur Band und den Personen hinter diesem Projekt. Nur wieder die zwei Portraits, die sich schon im Beiheft der CD finden ließen. Dafür bietet man jedem treuen Anhänger aber immerhin ein beigefügtes Textblatt (beidseitiger Druck) mit allen Texten und Bildcollagen. Auch gut. Weiterhin fällt auf, dass dieses Blatt neben den vier regulären Titeln auch einen weiteren nennt. Ein versteckter Bonus Song also - wunderbar. Zu dem Song nur so viel, dass er sich hervorragend ins restliche Geschehen einfügt und den, neben den deutschen Einflüssen mal abgesehen, ohnehin sehr finnisch geprägten Black Metal noch etwas finnischer wirken lässt.

Fazit:
Auch ein knappes dreiviertel Jahr später komme ich immer noch zu der Überzeugung, dass es sich hier um ein sehr starkes und durch und durch authentisches Stück Schwarzmetalls aus Deutschen Landen handelt. Das gecoverte Lied wurde sehr gut interpretiert. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Geil! Limitiert ist die Platte im schwarzen Vinyl auf 133 handnummerierte Exemplare. In Zukunft erwarte ich ein vollständiges Album die Herren, hehe.

9.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Din of Celestial Birds
A-02. Into the Alchemyst's Chamber
B-03. Litany to the Moon
B-04. A Cry in the Woods
B-05. Wolves... (S.W. Cover)

Laufzeit: ca. 26 Minuten

Review: Steingrab - Äon (LP, Deviant Records/Wolfsgrimm Records)

Nach dem überraschend guten Einstieg in Form der Kassetten-Veröffentlichung "Reise ins Ungewisse" anno 2009 (ebenfalls erschienen bei Wolfsgrimm Records), präsentiert man nun zwei Jahre später sein aktuelles Werk "Äon", welches im Format einer 12'' Platte auf die Menschheit losgelassen wird.







Geändert hat sich eigentlich nicht viel. Herr Mahr, seines Zeichens auch am Bass und an den Keyboards bei Nargis tätig, zelebriert mit seinem Solo-Projekt Steingrab einmal mehr sehr atmosphärischen Underground Black Metal mit ausschließlich deutschen Texten, der eine gewisse Melancholie nicht verleugnen kann. So birgt die Musik ein Gefühl tiefer Trauer und inniger Sehnsucht. Die Texte sind, wenn man denn gewillt ist dem Protagonisten zuzuhören, gut verständlich, dass sie nicht abgedruckt sind, erübrigt sich somit. Der Sound ist typisch deutsch, und so erinnert mich das Album auch nicht nur einmal an emotionale Epen von Nargaroth zu glanzvolleren Zeiten. Auch beinhaltet "Äon" ganz traditionell acht Lieder, was ja seit Burzum ein Grarant für True Black Metal ist (Scherz am rande, hehe). Aber mal im Ernst: Steingrab ist mit Sicherheit kein Projekt, was man einfach an sich vorbeiziehen lassen sollte, sondern eines jener Elite, die es verdient hat, aufmerksame Zuhörer zu erreichen - dass man sich mit ihm beschäftigt. Jeder einzelne Song ist Zeugnis davon. Ob "In die Tiefe", "Im Licht" mit seinem sehr traurigen Ende, "Verflucht" mit seinen eher philosophischen Inhalten ('nenn mich Mensch... nenn mich Hass') oder "Die Klinge", welcher eine eher (selbst-)zerstörerische Ader aufweist. Oder das episch-desolate letzte Stück "Zum Ende" - kalt und depressiv, dass es fast physisch schmerzt.

Fazit:
Das neue Werk aus der Feder von Steingrab kann ich all' jenen uneingeschränkt empfehlen, die mit dichten, düsteren Atmosphären etwas anzufangen wissen, und sich auch einmal die Zeit nehmen, über das gehörte nachzudenken und den eindringlichen Texten wirklich zu lauschen. "Äon" stellt mit Sicherheit kein Album dar, welches man sich mal eben zwischendurch anhören kann. Es benötigt Zeit und eine gewisse Grundstimmung dieses Werk in seiner Gänze zu erfassen, und ich für meinen Teil glaube nicht, dass ich das Ende dieses Prozesses schon erreicht habe. Deshalb rate ich jedem, der keine Geduld für ein solches Machwerk aufbringen kann, auch definitiv vom Kauf ab. Ich für meinen Teil habe "Äon" auf jeden Fall nicht zum letzten Mal aufgelegt. Kommt im schwarzen Vinyl mit Poster. Limitiert auf 166 handnummerierte Exemplare.

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Gesichter im Schatten
A-02. (Voran) In die Tiefe
A-03. Verloren
A-04. Im Licht
B-05. Die Klinge
B-06. Verflucht
B-07. Die Totenglocke
B-08. Zum Ende

Laufzeit: ca. 39 Minuten

Review: Falkenbach - Asa (LP, Prophecy Productions)

Endlich ist es draußen! Das inzwischen sechste Voll-Album der Black/Viking Metaller Falkenbach aus Düsseldorf, welches auf den Namen "Asa" hört. Und sicher war nicht nur ich nach dem etwas enttäuschenden letzten Album "Tiurida" gespannt, ob die Urgesteine (das Projekt Falkenbach existiert schließlich schon seit 1989!) noch einmal zu alter Stärke zurück finden...





Und, an dieser Stelle kann ich gleich Entwarnung geben - denn das haben sie definitiv! "Asa" ist vom sehr epischen Einklang bis hin zum letzten gespielten Akkord in meinen Augen das stärkste und emotionalste Album, was die Band seit ihrem Zweitwerk "...magni blandinn ok megintiri..." veröffentlicht hat. Zwar boten auch die restlichen Alben "Ok Nefna Tysvar Ty" und "Heralding - The Fireblade" durchaus gute Passagen, diese waren jedoch nicht so durchgängig zu spüren, wie hier. Hymnischer, epischer und erhabener Viking Metal, der im typischen Falkenbach-Gewand daherkommt, gepaart mit Einlagen aus dem Black Metal ("Wulfarweijd", "Brozen Embrace") und ziemlich schnellen, treibenden Passagen, unheilvollen Chören ("Vaer Stjernar Vaerdan") folklorischen Elementen ("Mijn Laezt Wourd", "Eweroun") und glorreichen Sphären. Genau der Stil, für den man die Band seit jeher liebt und schätzt. Jeder Song ist eine Hymne für sich und trifft einen genau da, wo er soll. Im Herzen. In Gedanken. Verfolgt einen in seinen Träumen. "Asa" schickt den Hörer auf eine Reise in vergangene Zeiten.

Fazit:
Falkenbach haben mit ihrem aktuellen Werk das Kunststück vollbracht, ihrem Stil 100% treu zu bleiben und ihn trotzdem um einige Fascetten zu erweitern und zu verfeinern. "Asa" bietet somit alles, was diese Band ausmacht, und schon immer zu etwas Einzigartigem gemacht hat. Neben der mir hier vorliegenden LP im goldenen Vinyl, gibt es eine Version im schwarzen Vinyl (insgesamt sind beide auf 500 Stück limitiert, beide Version kommen mit einem Poster und jeweils einem weißen und einem schwarzen Einleger), eine PicLP (ebenfalls 500 Stück), eine 2-CD-Fassung des Albums in einer 18x18 cm großen schwarzen Box mit Prägung und einem 48-seitigem Buch mit den Übersetzungen der Texte sowie bisher unveröffentlichten Textfragmenten des Künstlers Vratyas Vakyas, ltd. auf 2000 Stück (die zweite CD enthält einige exklusive Zusatzlieder), sowie als CD im Digi. Ich persönlich finde es nur schade, dass es die vier zusätzlichen Lieder nur auf CD gibt, wodurch man eigentlich schon wieder genötigt wird, sich auch die teure CD-Ausgabe zu kaufen. Wieso kann man so etwas nicht als Bonus-EP mit reinpacken?!

9.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Vaer Stjernar Vaerdan
A-02. Wulfarweijd
A-03. Mijn Laezt Wourd
A-04. Bronzen Embrace
A-05. Eweroun
B-06. I Nattens Stilta
B-07. Bluot Fuër Bluot
B-08. Stikke Wound
B-09. Ufirstanan Folk

Laufzeit: ca. 41 Minuten

Review: Epithalium - Gottesaustreibung / Christenausweidung (LP, Hammerbund Kunstschmiede)

Ebenfalls aus dem Hause Hammerbund stammt, genau wie übrigens auch die CD (die ich schon einmal besprochen hatte, siehe hier), die Vinyl-Ausgabe des aktuellen Epithalium-Albums, welches Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde.








Um es kurz zu machen - da das eigentlich Album ja schon quasi eine Besprechung erfahren hat, gilt mein Hauptaugenmerk eher der Aufmachung, sowie dem zusätzlichen Lied.

Zunächst einmal lässt sich festhalten, dass das Album im LP-Format eindeutig mehr Stärke besitzt. Ich weiss nicht genau woran es liegt, aber die Lieder wirken auf mich ungleich kraft- und druckvoller. Vielleicht ist es auch einfach Euphorie darüber, dass dieses Werk es auf Vinyl geschafft hat. Das Frontcover ist sehr kunstvoll gestaltet. Die Platte selber kommt im schwarzen Vinyl, in einem schwarzen Einleger mit Klarsichtfenster und einem beidseitig bedruckten Beiblatt, welches eine blasphemische Zeichung, Portraits der Mitglieder, sowie Textauszüge und Eckdaten und Infos zum Album enthalten. Das Bonuslied folgt dem Ausklang "Aus der Dunkelheit", nennt sich "Ragnaroek" und entstammt der Demo-Kassette "Hel", die noch vor dem Debüt "Ausrottung" entstand. Dementsprechend rauer ist die Aufnahme auch ausgefallen. Soweit ich das heraushören kann, wurde da auch nicht weiter nachbearbeitet, außer vielleicht, dass die Lautstärke angepasst wurde.

Fazit:
Das zweite Album von Epithalium stellt immer noch ein sehr solides Machwerk deutschen Schwarzmetalls dar, wirkt auf mich sogar auf Vinyl noch stärker und mächtiger, als zuvor - so dass ich hier gut und gerne noch einmal einen Punkt zur ursprünglichen Bewertung hinzufügen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Allerdings reicht das Album in meinen Augen noch immer nicht an das Debütwerk der Band heran! Limitiert ist die Platte auf 100 handnummerierte Exemplare, und ist bspw. beim Methorn Mailorder erhältlich.

8.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. In Ewigkeit
A-02. In Strudel des Feuers
A-03. Christenausweidung
A-04. Anrufung
A-05. Leichenberge

B-06. Oasen des Blutes
B-07. Der Sturm verstreut die Asche

B-08. Aus der Dunkelheit
B-09. Ragnaroek (LP-Bonus)

Laufzeit: ca. 45 Minuten

Donnerstag, 14. November 2013

Review: Blut der Nacht - Sargnagel (CD, Hammerbund Kunstschmiede)

Aus der Schmiede von Hammerbund erreichte mich die Tage das erste EP-Album der Amis Blut der Nacht. "Sargnagel", so der Titel, wurde bereits im letzten nach gerade einmal einer Demo veröffentlicht und zwar in recht aufwendiger Form. So bietet man ein mehrfach ausklappbares Digi und eine Pro-CDr mit goldener Vorderseite. Neben der drei regulären Songs finden sich alle Lieder der Demo-Kassette auf der CD.





Also, wenn ich nicht gelesen hätte, die drei Herren von Blut der Nacht aus Amiland kommen, hätte ich beinahe angenommen, dass sie aus Polen stammen - so sehr erinnern mich die Aufnahmen an Sachen wie insbesondere Szron auf ihrem Debüt "The Purificating Flame of Annihilation". Aber auch wenn die Parallelen nicht von der Hand zu weisen sind, so bieten Blut der Nacht dank einer ordentlichen Underground-Produktion durchaus passables Tonmaterial ab, was druckvoll, dreckig und rotzig vor sich her rockend daherkommt. Zumeist im schnelleren Midtempo angesiedelt, aber auch mal etwas langsamer vorgetragen. Sehr brutal und doch irgendwo rhythmisch, aber alles andere als harmonisch. Positiv sich da auch die nicht allzu langen Spielzeiten aus. Denn bei Längen von drei bis max. vier Minuten kommt selten Langeweile auf. Die Lieder der Demo sind in ihrer ursprünglichen Form enthalten und unterscheiden sich daher auch deutlich von der Produktion her zu den anderen.

Fazit:
"Sargnagel" ist sicherlich kein Must-Have-Release. Dafür ist es doch zu gewöhnlich, und wie gesagt, da kann man sich eigentlich auch so manche polnische Truppe zu Gemüte führen. Nichts desto trotz handelt es sich bei Blut der Nacht um eine Band, die ihr Handwerk versteht und solide umsetzt. Limitiert auf 100 handnummerierte Exemplare. Das amerikanische Label Fallen Empire brachte die EP als 7'' Vinyl heraus, da allerdings nur mit den regulären ersten drei Liedern. Bestellungen unter der Heimseite von Hammerbund oder, für die Vinyl-Fraktion unter Fallen Empire Records.

6.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Blut Der Nacht
02. No Hope To See The Light Of A New Day
03. Savage Onslaught
04. Intimation Of Fire In The Abyss
05. Bestowed The Gift Of Death
06. Glorious Times When You Bled
07. The Elements I Possess

Laufzeit: ca. 21 Minuten

Review: Huata - Atavist of Mann (CD, Throatruiner Records)

Bereits im Jahr 2011 veröffentlichte Throatruiner Records dieses Debüt-Werk der vier Franzosen Huata. Die Franzmänner zelebrieren auf "Atavist of Mann" einen Mix aus okkultem Doom Metal, traditionellem Doom Rock und Stoner / Sludge. Abgerundet wird das Ganze durch passend eingespielte Samples.






Ich hatte eigentlich schon früher vor, dieses Album zu besprechen, kam aber erst kürzlich in den Genuss der Langspielplatte. Mit "Lords of the Flame" beginnen dann auch die ersten acht Minuten des Albums. Ein durch und durch okkulter Doom Metal Song mit Orgel-Einsatz. Zu den tiefen und langsamen Gitarren und Bässen gesellt sich eine wunderbar beschwörende Stimme. Das passt einfach. Sehr gut auch der zweite Song, wenn auch komplett anders. So bietet "Operation Mistletoe" deutlich mehr Momente, in denen der Stoner, bzw. der Sludge zum tragen kommt. Drogengeschwängerte Atmosphären mit einem Gesang, der original aus dem nächstbesten Pub aufgenommen worden sein könnte - nach dem genehmigen von allerlei Alkoholika, sowie Nikotin, vielleicht auch etwas stärkerem... wenn ihr versteht, hehe. Mit "Thee Imperial Wizard" wird's dann zunächst wirklich unheimlich in der Stimmung. Dunkelheit und ein okkulter Grundtenor sind hier allgegenwärtig. Was die kommenden knapp 16 Minuten folgt ist als ein Mix aus traditionellem Doom Metal mit etwas Funeral und Drone zu beschreiben. Unterlegt mit verschiedenen Einspielungen ist dies wohl der mit Abstand eindrucksvollste Songs des Albums! Ähnlich verhält es sich auch bei dem ca. 14 Minuten langen Stück "Templars of the Black Sun", welches auch Orgel-Einsatz bietet.

Fazit:
Mit "Atavist of Mann" ist den Franzosen Huata ein sensationelles Album gelungen. Ein düsteres, unheilvolles und okkultes Werk traditionellen Doom Metal, gepaart mit Einflüssen aus dem Stoner Rock, insbesondere dem Sludge, dem Funeral Doom, dem Drone... hier wird eigentlich für jeden, der nur ansatzweise mit dieser Musik etwas anfangen kann, etwas geboten. Allerdings hat das Album auch durchaus einige vorhandene Längen, welche den Lieder teilweise doch einiges ihrer Magie nehmen. Als DLP im roten (bereits ausverkauft) und im schwarzen Vinyl veröffentlicht, sowie als CD.

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Lords Of The Flame
02. Operation Mistletoe
03. Thee Imperial Wizard
04. Testi Sum Capri
05. Templars Of The Black Sun
06. Fall Of The 4th

Laufzeit: ca. 62 Minuten

Mittwoch, 13. November 2013

Review: Svartidaudi - Flesh Cathedral (LP, Daemon Worship Productions/Terratur Possessions)

Svartidaudi aus Island melden sich mit "Flesh Cathedral" auch mal wieder zurück. Das Quasi-Debüt-Album der Mannen beinhaltet gerade einmal vier Songs, die jedoch eine Gesamtlaufzeit von etwas weniger als eine volle Stunde aufweisen, und bietet einmal mehr sehr kranken und chaotischen Black Metal, der auch eine gewisse Nähe zum Death nicht verbergen kann.





Nach nun mehr drei Demo-Werken, sowie der Split-Veröffentlichung mit Perdition aus dem Jahr 2011 wurde letztes Jahr "Flesh Cathedral" das erste Mal in Form einer CD veröffentlicht. Da mich aber CDs inzwischen nicht mehr sonderlich reizen, gehörte ich halt zu dem Reigen jener Leute, die hoffnungsvoll auf eine Auswertung des Werkes auf Vinyl warteten. Und tatsächlich, wir wurden nicht enttäuscht: denn anno 2013 sollte die Fleischkathedrale endlich als LP kommen. Und was soll man sagen? Eine Veröffentlichung, die eigentlich keine Wünsche offen lässt. Schwarzes Vinyl, DLP in einer LP-Hülle aus robustem Raukarton, schwarze Einleger und einem Poster. Der kürzeste der vier Songs misst knappe 10 1/2 Minuten, der längste wartet sogar mit knappen 19 Minuten auf. Geboten wird wie schon weiter oben erwähnt - und wer die Band kennt, wird sich darüber keinesfalls wundern - ein sehr verstörender, kranker, chaotisch wirkender Black Metal. Mit einem Gesang, der mal als wirklich unmenschlich bezeichnet werden kann. Irgendwo zwischen rauem Black Metal-Gekeife, Death-Growls und etwas, was eher in Richtung Grind tendiert. Suicidal Vortex oder Kathaaria aus Deutschland wären hier gute Vergleiche. Auch die Spielweise der Instrumente lässt sich mit dem Stil der beiden genannten Bands vergleichen, zumindest ansatzweise. So ist die nämlich sehr psychotisch, und hat gerade deshalb auch dieses krankhaft kalte Atmosphäre inne. Wer beim hören dieser Platte die Augen schließt und in sich blickt, wird nichts als Leere finden. Und das verleiht der ganzen Angelegenheit wieder eine eher depressive Note, wobei die Musik ansich überhaupt nicht, oder jedenfalls nicht größtenteils, in diese Richtung geht. Aber es ist hier eher eine mystische Grundstimmung, die sich dominierend durch alle vier Lieder zieht. Allein das Trommel-Spiel am Ende des Titel-Songs... das passt einfach. Und bei "Psychoactive Sacraments" wird es sogar noch einmal ordentlich death/doomig.

Fazit:
Grandioses Werk, welches ich uneingeschränkt all jenen empfehlen kann, die den wahren Geist des Black Metals noch inne haben und die Musik wirklich fühlen! Ein emotionales Album, welches es vermag, dem Hörer seine eigene Unbedeutsamkeit in diesem Universum klarzumachen. Aber das ist natürlich wie immer eine Sache davon, wie sehr und wie weit man bereit ist, sich der Musik zu öffnen und hinzugeben. Für mich eine klare Sache...

9.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Sterile Seeds
B-01. The Perpetual Nothing
C-03. Flesh Cathedral
D-04. Psychoactive Sacraments

Laufzeit: ca. 56 Minuten

Freitag, 8. November 2013

Review: Inquisition - Obscure Verses for the Multiverse (LP-Boxset, Season of Mist)

Nun bin ich auch endlich im Besitz des neuen Albums der Band, die ihre Karriere in Chile begann, sich quasi auflöste und vom Gründer, der nach zurück nach Nordamerika ging, als Duo neu begründet wurde. Der Stil wandelte sich von Thrash in Black Metal. Minimalistische Mittel, maximale Leistung. So besteht Inquisition bis heute nur aus Dagon (Gesang, Gitarre) und Incubus (Schlagwerk). Auch auf der Bühne präsentiert man sich nur zu zweit. Mit "Obscure Verses for the Multiverse" veröffentlichte man nun das mittlerweile sechste Studio-Album.


...und, um es gleich zu sagen: dieses Album stellt bis auf eine Ausnahme alles bisherige in den Schatten, was die Band bisher zelebriert hat. Nicht nur die Tatsache, dass Inquisition es wohl endlich geschafft haben, bekannter zu werden - so veröffentlicht man neuerdings bei Season of Mist aus Frankreich und hat auch nicht mehr ein eher rein undergroundiges Label wie No Colours im Hintergrund, was der Band wohl nicht mehr viel mehr als das bisher erreichte bieten konnte. In wie weit da die doch relativ offene Haltung zum Thema Politik beim Label da eine Rolle gespielt hat, kann auch nur gemutmaßt werden und wäre reine Spekulation, also lassen wir das. Musikalisch hat sich jedoch glücklicher Weise gar nichts geändert. Der Stil ist bekannt: druckvoller Black Metal. Satanisch, düster, okkult, antikosmisch, erhaben. Eine derart fette Produktion wie auf dem neuen Album habe ich bei der Band auch noch nicht vernommen. "Obscure Verses..." ist zeitgleich die konsequente Fortführung des musikalischen und konzeptionellen Stils des letzten Langspielers "Omnious Doctrines of the Perpetual Mystical Macrocosm" und eine Hommage an die eigentlichen Wurzeln von Inquisition. So bietet dieses Album stellenweise sehr geile Thrash-Einlagen, was insbesondere im Gitarrenspiel deutlich wird. Aber keine Sorge, arg thrashig geht es hier nicht zur Sache. Hier dominiert der hymnische, erhabene Black Metal, der stets den richtigen Rhythmus findet und vielerorts sehr feine Melodien bietet, die jedes schwarze Herz höher schlagen lassen dürften. Dagon experimentiert sogar hier und da auch mit seiner Stimme. Von seinem unvergleichlichen kehligen Black Metal Schreigesang (der ja allein für sich schon sehr fascettenreich ist), hin zu Death-Growls. Im letzten Lied wird es, ganz im Stile des neuen Acherontas-Albums, sogar etwas orientalisch. Das eigentliche Album beinhaltet neun Lieder, lediglich bei dem zweiten scheint die Band etwas rumgespielt zu haben, hört man doch eine Solo- und eine Rhythmus-Gitarre zugleich - aber scheiß was drauf. Die limitierten Ausgaben enthalten darüber hinaus noch ein zusätzliches Lied in Form einer Neuaufnahme von "Where Darkness is Lord and Death the Beginning". Ich will nicht unbedingt so weit gehen und sagen, dass diese Neueinspielung dem Song ganz neue Fascetten gibt, aber als Song ansich fügt sich das ganze grandios ins Klangbild der "neuen" Inquisition ein und rundet das Album noch einmal vollends ab.

Fazit:
Jeden einzelnen Song hier zu besprechen, habe ich mir bewusst ausgespart. Dieses Album sollte man als das sehen, was es ist: ein Gesamtkunstwerk - Punkt! Es ist schon lange her, dass ich diese Band derart spielfreudig erlebt habe. Das letzte Werk war schon eine Klasse für sich, reichte jedoch auch nicht wirklich an ältere Sachen wie "Magnificient Glorification of Lucifer" heran. Aber "Obscure Verses for the Multiverse" schafft es wirklich, mich vollends in seinen Bann zu ziehen. Es benötigt zwar ein paar Anläufe, bis man es in all seinen Fascetten erfassen und begreifen kann, aber wenn es erst zündet, dann richtig! Für mich ist dieses Machwerk der schwarzen Künste ohne Wenn und Aber DAS Black Metal-Album 2013! Und wer jetzt allen Ernstes noch daherkommt und dieser Band Verrat am Underground vorwirft und sie als Nestbeschmutzer bezeichnet, hat rein gar nichts verstanden! Für mich gehören Inquisition immer noch zu der kleinen Liga jener Bands, denen ich ihr Image als Satanisten wirklich abnehme. Authentisch durch und durch, ohne viel Tamtam, Deko-Nonsens und Übertriebenheit. Neben der normalen CD im Jewelcase gibt es noch eine limitierte Digi-CD-Box mit Aufnäher und Schlüsselanhänger aus Ziegenleder (Määäääh ist limitiert auf 4000 Stück weltweit). Darüber hinaus wurden drei Vinyl-Ausgaben gefertigt: einmal in schwarz (500 Exemplare), braun (300 Exemplare) und transparent (150 Exemplare). Zudem gab es das Album exklusiv im Season of Mist-Shop in zwei verschiedenen Box-Ausführungen: einmal als LP-Boxset in goldenem Vinyl, inklusive Aufnäher aus satanischem Ziegenleder, dem Schlüsselanhänger ebenfalls aus Ziege und der Digi-CD mit Bonuslied. Die Box selbst ist ebenfalls aus Mähmäh gefertigt (limitiert auf 200 Exemplare und handnummeriert), sowie als LP-Boxset in Pazuzu-grünem Vinyl, inklusive Aufnäher und normaler Jewelcase-CD. Die Box ist hier aus Rinderleder gemacht (Muuuuh). Limitiert ist diese Anlegenheit auf 300 handnummierte Exemplare. Alle Vinyl-Ausgaben der Erstauflage enthalten den zusätzlichen Song!

Ich hatte mir zwar vorgenommen, nie mehr 10 volle Punkte zu verteilen, da es Perfektion nicht wirklich geben kann, aber in diesem Falle sind sie voll gerechtfertigt! Ein Hammer von einem Album!

10 / 10 Punkte


Darbietungen:
A-01. Force of the Floating Tomb
A-02. Darkness Flows Towards Unseen Horizons
A-03. Obscure Verses for the Multiverse
B-04. Spiritual Plasma Evocation
B-05. Master of the Cosmological Black Cauldron
B-06. Joined by Dark Matter, Repelled by Dark Energy
C-07. Arrival of Eons After
C-08. Inversion of Ethereal White Stars
D-09. Infinite Interstellar Genocide
D-10. Where Darkness Is Lord and Death the Beginning (Bonus Track)

Laufzeit: ca. 52 Minuten